Unfruchtbarkeitsbehandlung

Weitere Behandlungsmethoden

Weitere Behandlungsmethoden:

  • IVM
  • IUI
  • SOFT
  • Nativ-Zyklus

IVM

Was ist IVM

In-vitro-Maturation ist eine Methode, die eine Reifung der unreifen Eizellen außerhalb des Frauenkörpers ermöglicht.
Der Grundunterschied zwischen IVM und IVF ist, dass bei der IVM-Methode  die Stimulationsmedikamente minimal,  während eines kurzen Zeitraums und in kleinen Dosen verabreicht werden. Die Eizellen, die aus den Eierstöcken der Frau entnommen werden, sind unreif.  Die Reifung erfolgt in embryologischen Labors, in einer speziellen Lösung, die alle notwendige Stoffe und Hormone für die richtige Entwicklung enthält. Dieser Reifungsprozess dauert 24 bis 48 Stunden, anschließend werden die künstlich gereiften Eizellen durch die ICSI-Methode befruchtet.

Für wen ist IVM geeignet

IVM-Methode ist vor allem für die Frauen geeignet, die eine volle hormonelle Stimulation der Ovarien nicht eingehen können und ist auch für onkologische Patientinnen bestimmt.

IUI

Was ist IUI

Intrauterine Insemination (IUI) ist die einfachste Methode der assistierten Reproduktion. Der Eingriff ist schmerzlos und erfordert keine Narkose.

Ablauf der IUI

Verarbeitete Samenzellen des Partners oder Spenders legen wir in die Gebärmutter der Patientin mit dem Transferkatheter während der Ovulation ein. Den Eingriff kann man nach hormoneller Vorbereitung oder ohne hormonelle Vorbereitung durchführen, was dann den normalen Ovulationszyklus der Frau entspricht.

Für wen ist IUI geeignet

IUI wird vor allem bei der immunologischen Ursache der Unfruchtbarkeit empfohlen, weil die Antikörper gegen die Spermien vor allem direkt im Gebärmutterhals ihren Wirkungsort haben. Voraussetzung sind eine uneingeschränkte Funktion der Eileiter und auch mindestens 5 Millionen Spermien in einem Millimeter, nach der Verarbeitung der Spermien.

SOFT

Was ist SOFT

Die Vorgangsweise bei dem SOFT Zyklus ist ähnlich wie bei der klassischen IVF. Der Unterschied ist die Verwendung niedrigerer Dosen von Stimulationsmedikamenten und die kürzere Dauer der hormonellen Stimulation als wie bei der klassischen IVF.
Nach der Stimulation erfolgen die Entnahme der Eizellen, eine extrakorporale Befruchtung im Labor und ein anschließender Embryotransfer. Diese Verfahren sind gleich wie bei dem IVF Zyklus.

Für wen ist SOFT geeignet

Diese Methode ist für die Patientinnen geeignet, die klassische Hormonbehandlung mit höheren Dosen verweigern.
Auch für die Patientinnen bei denen ein Risiko des Hyperstimulationssyndroms besteht, bzw. bei den Patientinnen die eine minimale Anzahl von befruchteten Eizellen haben wollen.

Warum SOFT

Der Vorteil des SOFT Zyklus ist die minimale Möglichkeit der Indikation bei einem Hyperstimulationssyndrom, eine niedrigere Belastung für die Patientin aufgrund der Verabreichung von niedrigen Dosen der hormonellen Medikamente und die kürzere Dauer der hormonellen Stimulation. Der SOFT Zyklus ist in finanzieller Hinsicht günstiger als der klassische Zyklus, aufgrund des geringeren Medikamentenverbrauchs.

Nativ-Zyklus

Die Vorgangsweise bei dem Nativ-Zyklus ist ähnlich wie bei der klassischen IVF. Der Unterschied besteht in der Stimulation der Patientin.  Bei dem Nativ-Zyklus verläuft die extrakorporale Befruchtung ohne die hormonelle Stimulation, die Patientin appliziert sich keine hormonellen Medikamente.

Der Arzt kontrolliert den natürlichen Zyklus der Patientin, bei der Ausreifung des Follikels nimmt er die Eizelle ab. Während des Eingriffs ist die Patientin beim vollen Bewusstsein.
Der Nachteil des Nativ-Zyklus ist die niedrigere Erfolgsrate, als bei den Methoden der Hormonbehandlung, in Bezug auf der Gewinnung einer Eizelle.

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