Unfruchtbarkeitsbehandlung

Ergänzende Behandlungsmöglichkeiten

Ergänzende Behandlungsmöglichkeiten

  • MESA/TESE
  • Die verlängerte Kultivierung von Embryos
  • MACS

MESA/TESE

Was ist MESA/TESE

Mikrochirurgische Spermaentnahme ist eine der Methoden der assistierten Reproduktion, die  zur Behandlung der männlichen Unfruchtbarkeit verwendet wird.

Ablauf der MESA/TESE

Die mikrochirurgische Spermaentnahme ist eine Methode zur Samengewinnung aus den Nebenhoden (MESA) und aus den Hoden (TESE). Die Spermien werden bei dem Mann im Rahmen eines Operationseingriffes unter Vollnarkose entnommen.
Bei dem Operationseingriff stehen ein Embryologe und ein Androloge zur Verfügung, die gleich nach der Entnahme der Gewebeprobe aus dem Hoden und aus dem Nebenhoden das Vorhandensein von Spermien kontrollieren. Nach der Samengewinnung folgen die extrakorporale Befruchtung durch die ICSI-Methode und der Embryotransfer.

Für wen ist MESA/TESE geeignet

Die MESA/TESE Methode ist für die Männer geeignet die im Ejakulat keine Spermien haben (Azoospermie), obwohl die Voraussetzung der Bildung in den Hoden gegeben ist.

Die verlängerte Kultivierung von Embryos

Was ist die verlängerte Kultivierung von Embryos

Bei der natürlichen Empfängnis kommt es zur Befruchtung der Eizelle im Eileiter. Nach der Befruchtung wandert das Embryo in die Gebärmutterhöhle, dies dauert ungefähr 6 Tage.
Bei verlängerter Kultivierung transferieren wir die Embryos am dritten Tag in ein spezielles Medium und kultivieren bis zum Stadium der Blastozyste. So bilden wir für das Embryo ähnliche Bedingungen wie bei der natürlichen Empfängnis, indem wir es in die Gebärmutter zur selben Zeit wie bei der natürlichen Empfängnis einlegen. Auch das Stadium des Embryos ist gleich. Hiermit bilden wir für das Embryo bessere Einnistungsbedingungen im Vergleich zur klassischen dreitägigen Kultivierung. Nur etwa ein Drittel der Embryos wird das Blastozystenstadium erreichen. Durch die verlängerte Kultivierung wählen wir die hochwertigen Embryos aus, die dieses Stadium erreichten.

Für wen ist die verlängerte Kultivierung der Embryos geeignet

Die verlängerte Kultivierung gewährt Vorteile für die meisten Patientinnen. Sie hilft uns durch eine größere Anzahl der Embryos, die Blastozysten mit der höchsten Qualität auszuwählen. Der Vorteil dieser Methode ist die Gewinnung der Information über den Ablauf der Teilung, bei den Patientinnen, die eine kleinere Anzahl der Embryos haben.

MACS

Was ist MACS

Magnetisch aktivierte Zellsortierung der Spermien ist eine Methode die es ermöglicht die Spermien mit beschädigter DNA aus dem Ejakulat des Patienten auszuschließen. Die Spermien haben am Ende ihres Lebenszyklus ein erhöhtes Vorkommen von DNA-Fragmentierung, was zur Fehlentwicklung des zukünftigen Embryos führen kann. Diese Zellen haben gleichzeitig auch Veränderungen in der Struktur der Zellmembran und aufgrund dieser Veränderungen können sie sich an spezifische Nanopartikeln binden.

Wie läuft es ab

Bei dem Durchgang der Lösung durch die Kolonne werden diese Nanopartikeln in dem Magnetfeld separiert. Gesunde Spermien binden die Nanopartikeln nicht und überqueren die Kolonne frei.

Für wen ist MACS geeignet

MACS-Methode ist für Patienten geeignet, die erhöhte Werte von  DNA-Fragmentierung der Spermien haben. Sie ist auch für die Paare geeignet, bei denen sich die Embryos während der vorherigen Zyklen langsamer geteilt haben, weil die Ursache in einer Beschädigung des väterlichen Genoms liegen kann.

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